Josef Gilgenrainer Kontrabass
T. Hauta-aho Kadenza
M. de Falla Siete Canciones Populares Españolas
G. Bottesini Capriccio di Bravura
F. Schubert Sonate a-Moll D821 Arpeggione


Dauer: bis 21:10 Uhr

Eintritt

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Patrick Süskind stellte schon 1981 in seinem Einakter „Der Kontrabass“ klar, wer ein Orchester zusammenhält, wem alle Musiker*innen folgen (nicht dem Dirigenten), wem eigentlich die Ehre im Orchester gebühren sollte (ebenfalls nicht dem Dirigenten). Josef Gilgenreiner, Solobassist des Musikkollegiums Winterthur und Mitglied des belgischen Ensembles „Le Concert Olympique“ demonstriert uns mit seinem Programm „Bass erstaunt“, dass das tiefe Register keinesfalls unterschätzt werden sollte.

In einem solchen Programm darf natürlich der Komponist Giovanni Bottesini, der „Paganini des Kontrabasses“, auf keinen Fall fehlen. Er spielte ursprünglich Geige und fand eher zufällig zum Kontrabass, da in Milano gerade keine

Studienplätze für Violine frei waren. Also sattelte er kurzerhand um, beendete sein Studium mit Bravour und bereiste fortan als gefeierter Kontrabass-Virtuose die halbe Welt. In Manuel de Fallas Volkliedern übernimmt der Kontrabass die Gesangslinie, was den Werken einen melancholischen Charakter mit beeindruckender Klangtiefe verschafft, inkl. einem hohen Mass an technischer Flexibiliät des Solisten.

Ein wenig humorvoll, oder zumindest mit einem Augenzwinkern, lassen wir einfach mal alles auf uns zukommen, was da so aus der Tiefe zu uns ruft.